Semislick-Test: Nankang Sportnex AR-1 vs. Toyo R888R vs. Maxxis RC-1

Spannender Vergleichstest: Speed Academy hat den Nankang Sportnex AR-1, den Toyo R888R und den Maxxis RC-1 getestet. Herausgekommen ist ein spannender Semislick-Test, der die Performance des Nankang-Hardcore-Semislicks insbesondere im Vergleich zum Toyo R888R einordnet.


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Semislick-Test: Nankang Sportnex AR-1 vs. Toyo R888R vs. Maxxis RC-1

Getestet wurde auf der 2,2 Kilometer langen Rennstrecke „Toronto Motorsports Park“ bei idealen Bedingungen um 14°C Außentemperatur. Getestet wurden die Semislicks im Format 265/35 R18 auf einem Scion FR-S/Toyota GT86, also einem relativ leichten Hecktriebler mit überschaubarer Motorleistung.

Der Nankang Sportnex AR-1 stellte sich als der schnellste Reifen heraus: Mit einer Rundenzeit von 1:19,03 Minuten war der Nankang-Semislick 1,5 Zehntel schneller als der Maxxis RC-1, der eher Slick denn Semislick ist. Der Toyo-Semislick war fast eine Sekunde langsamer als der Nankang, der mit konstanten Rundenzeiten zwischen 1:19,1 und 1:19,3 auffiel. Dennoch wurde der Toyo-Pneu von den Testern für sein Fahrverhalten ausdrücklich gelobt. Weiter unten mehr dazu.

Der Maxxis RC-1 hingegen war aufgrund der Untersteuer-Tendenz am Kurveneingang bei hartem Pushen und seiner geringeren Rückmeldung im Grenzbereich deutlich weniger konstant. Der Rundenzeiten-Bereich fiel beim Maxxis-Sportreifen deutlich größer aus: Zwischen 1:19,3 und 1:20,3. Konstanter als der Maxxis RC-1: Der Toyo R888R mit Rundenzeiten zwischen 1:20,0 und 1:20,4.

Vor allem beim Bremsen verlor der Toyo-Semislick genauso wie der Maxxis RC-1 Zeit auf den Nankang Sportnex AR-1, den Speed Academy als sehr neutral und im Grenzbereich als beherrschbar bezeichnet.

Trotz der langsamsten Rundenzeit im Test hebt Speed Academy den Toyo R888R positiv hervor: Der japanische Semislick erlaube spielerisches Übersteuern und habe das beste Feedback der drei getesteten Reifen im Grenzbereich. Außerdem funktioniere der Toyo in breiteren Temperatur- und Luftdruck-Bereichen. Für Sportfahrer durchaus ausschlaggebende Bewertungskriterien.